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Home2019-10-24T09:24:53+01:00

„Wir machen uns Gedanken über die Qualität des Essens an Bord,
dabei sinkt gerade das Schiff“

Der aktuelle Bericht des Weltklimarats macht klar: Wir haben nur noch wenig Zeit, die Klimakatastrophe zu verhindern. Wichtige politische Entscheidungen stehen an: der Kohleausstieg und ein deutsches Klimaschutzgesetz, das die Klimaschutzziele bis 2030 festlegen soll.

Daher gilt es, auf allen Ebenen politischen Druck auszuüben. Das Klima lässt nicht mit sich verhandeln. Und da gerade die „große“ Politik den Anforderungen an einen aktiven Klimaschutz nicht gerecht wird, muss die Forderung nach einer aktiven Klimapolitik lokal sichtbar gemacht werden. Deshalb haben wir Anfang 2019 eine Initiative gegründet, die sich auf dieses Thema fokussiert, alle einschließt und einlädt, die bereits aktiv sind oder aktiv werden wollen.

Hierzu rufen wir alle Menschen aus Weimar und der Region Mittelthüringen auf, sich uns anzuschließen. Bringt Euch ein mit Euren Ideen, Eurem Wissen und Eurem Engagement. Gemeinsam sind wir stärker!

Was hat wohl eine höhere Priorität, als eine lebensfreundliche Umwelt für die Zukunft zu hinterlassen?

Wir treffen uns ein Mal im Monat. Infos sind hier auf der Homepage zu finden. Bei Fragen kontaktiert uns über kontakt@klimaschuetzen-jetzt.de

Bürgerinitiative
KLIMASCHÜTZEN. Jetzt!

Wahlprüfsteine „Klimawandel“
zur Thüringer Landtagswahl 2019

Wissenschaftler weisen seit Jahren auf die Folgen des Klimawandels hin. Eine drastische und schnelle Reduktion der Treibhausgasemissionen auf unter 2 Tonnen CO2 pro Jahr und Bürger*in für notwendig erachtet, um den klimawandelbedingten Temperaturanstieg auf unter 2°C zu begrenzen. Oberhalb dieser Schwelle wird der Klimawandel unbeherrschbare Folgen haben. Einige Verträge und Gesetze zum Stopp des Klimawandels sind inzwischen beschlossen worden, doch deren Umsetzung bleibt weit hinter dem Notwendigen zurück.

Inzwischen bringt das Thema Klimawandel die Menschen weltweit auf die Straße. Nun ist endlich ein tatsächliches Handeln und Umsetzen von konkreten Maßnahmen notwendig! Um den Ausstoß klimaschädigender Gase spürbar zu mindern, müssen diese in allen Sektoren ohne Ausnahme drastisch gesenkt werden. Der verbleibende Bedarf muss durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Politische Mandatsträger*innen auf allen Ebenen tragen dafür die Verantwortung.

Die Wahlprüfsteine der Bürgerinitiative Klima schützen. Jetzt! dienen dazu, den Bürgern einen Überblick zu verschaffen, mit welcher Partei sie welche Fortschritte in Sachen Klimaschutz vor Ort erwarten können.

Bitte beantworten Sie die folgenden Fragen möglichst konkret. Ihre Antworten werden wir auf unserer Internetseite veröffentlichen und die Medien über die Aktion informieren. So können Ihre Antworten und Ihre tatsächlichen politischen Entscheidungen auch noch in vielen Jahren nachvollzogen und überprüft werden.

Wahlprüfsteine

  • Langfristiges Ziel der Bundesregierung ist es bis 2050 weitgehend treibhausgasneutral zu werden. Auch das das Land Thüringen hat sich zum Klimaschutz bekannt. Das Thüringer Klimaschutzgesetz sieht allerdings nur eine verhältnismäßig überschaubare CO2-Reduktion gegenüber dem Referenzjahr 1990 von lediglich 60 % bis 2030, 70% bis 2040 und 80% bis 2050 vor. Was ist Ihre Meinung zum Thüringer Klimagesetz 2018 und zur Thüringer Klimaschutzstrategie? Halten Sie diese Diskrepanz zwischen den Notwendigkeiten und den Zielen im Thüringer Klimagesetz für angemessen?
  • Welche darüber hinaus gehenden verbindlichen Klimaschutzziele würden Sie als politische Mandatsträger der Landesverwaltung vorgeben?
  • Wie stehen Sie zu den Umsetzungsmaßnahmen der Thüringer Energie-und Klimaschutzstrategie? Halten Sie den freiwilligen und informellen Charakter der meisten Maßnahmen für zielführend im Sinne eines nachhaltigen Klimaschutzes obwohl im Rückblick konstatiert werden muss, dass die auf Freiwilligkeit basierenden Maßnahmen bislang kaum umfänglich klimaschonende Wirkung entfaltet haben?
  • Welche Schwerpunkte wollen Sie in der künftigen Legislaturperiode in den Themenfeldern Klimaschutz und Energiewende setzen und welche Maßnahmen daraus wollen Sie in der künftigen Legislaturperiode vorrangig angehen?
  • Welche Möglichkeiten sehen Sie, Thüringer Klimaschutzziele auch im Sektor Industrie, GHD durchzusetzen?
  • Halten Sie die Erstellung detaillierter Abwärmekataster für zielführend und würden sich für die flächendeckende Veröffentlichung engagieren?
  • Würden Sie sich dafür einsetzen, dass die Thüringer Energieversorgungsunternehmen mehr in Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien investieren, um die Kunden mit mehr regionalem Ökostrom versorgen zu können?
  • Wie wollen Sie den Ausbau von Solarstromanlagen fördern?
  • Wie wollen Sie den Ausbau von Windstromanlagen fördern? Wie werden sie sicherstellen, dass 1% der Landesfläche für Windstromnutzung zur Verfügung steht wie im Klimaschutzgesetz festgeschrieben?
  • Setzen Sie sich dafür ein, dass künftige Neubaustandards im kommenden Gebäudeenergiegesetz auf technisch erprobte und ambitioniertere Energiestandards (z.B. Passivhaus, KfW 40+) orientiert werden?
  • Setzen Sie sich für die angemessene energetische Nachrüstung von Gebäuden mit besonders erhaltenswerter Bausubstanz ein, wie es im Sinne der Nachhaltigkeit und Daseinsfürsorge geboten ist?
  • Wie wird ihr Engagement hinsichtlich des strukturellen Umbaus von Fernwärmeversorgung zu Niedertemperaturnetzen mit Einspeisung erneuerbarer Wärmequellen aussehen?
  • Wie wollen Sie den Ausbau von Solarwärmeanlagen fördern?
  • Welche Schwerpunkte werden Sie in der künftigen Legislaturperiode im Bereich Wärme und Wärmedämmung umsetzen?
  • Haben sie ein verkehrspolitisches Konzept, welches den motorisierten Individualverkehr (MIV) verringert?
  • Sind Sie für eine kurzfristige Umstellung des öffentlichen Regionalverkehrs auf umweltfreundlichere alternative Antriebe?
  • Sind Sie für eine Förderung der nichtmotorisierten Mobilität durch Flächenumwidmung (Ausweitung der Fußgängerzonen, Fahr-und Parkraum zu Radwegen, grundsätzliche Öffnung von Einbahnstraßen für den Radverkehr und dgl.)?
  • Unterstützen Sie die Forderung nach einer Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h auf allen Straßen im Stadtgebiet ohne Mittel-Fahrbahnmarkierungen?
  • Welche Schwerpunkte wollen Sie in der künftigen Legislaturperiode im Bereich nachhaltige Mobilität umsetzen?
  • Wie wollen Sie Müllvermeidung fördern?
  • Haben Sie Ideen für Recyclingsysteme die Sie umsetzen möchten?
  • Welche Schwerpunkte wollen Sie in der künftigen Legislaturperiode im Bereich Ernährung und Konsum umsetzen?

Auswertung der Wahlprüfsteine

Anbei die Antwortschreiben der Parteien.

Allgemeine Termine

Termine Bürgerinitiative

Infos

Links

Kontakt Bürgerinitiative Klima schützen. Jetzt!